Auf dieser Steite informieren wir Sie über die Rettungshundestaffel Babenhausen. Weitere noch umfassendere Informationen über unsere Rettungshundestaffel finden Sie direkt auf der Staffelhomepage.


Rettungshundestaffel


Rettungshundestaffel

Mitglieder der Rettungshundestaffel Babenhausen mit ihren vierbeinigen Helfern bei der Ausbildung vor unseren Einsatzfahrzeugen im Babenhäuser Wald


Rettungshundestaffel


Rettungshund


Rettungshunde in der Schule


Trümmerprüfung bei der DRK-Rettungshundestaffel Babenhausen

Wie in jedem Jahr mußten sich am vergangenen Wochenende die Hundeführer und ihre Rettungshunde der Staffel Babenhausen  der jährlichen Prüfung stellen. Unter den kritischen Augen des Prüfers Jean-Jacques Ciaffone aus Luxemburg wurden alle Hunde zunächst am Samstag Morgen in den Disziplinen Unterordnung und Geräte geprüft. Bei der Geräteprüfung muß der Hund ohne Hilfe des Hundeführers über Leitern, bewegliche Untergründe und durch einen Kriechgang laufen, um seine Trittsicherheit auch auf ungewohnten Untergründen unter Beweis zu stellen.

Das Bestehen dieser Prüfungen ist Voraussetzung für  die Prüfung in der Fläche und in den Trümmern. Die Flächenprüfung konnte im Waldstück hinter dem Flugplatz abgelegt werden .

Hier mußten die Hunde mit ihren Hundeführern innerhalb von zehn Minuten eine „vermißte Person in einem 50 m breiten und 350 m langen Waldstück aufspüren. Das heißt, dass  der Hund  selbstständig in Begleitung seines Führers das entsprechende  Waldstück absucht und seinem Hundeführer durch Verbellen die gefundene Person anzeigt, der diese dann sanitätsmäßig  versorgt und bei Bedarf über Funk weitere Hilfe anfordert.

Folgende Hundeführer mit ihren Hunden haben hier ihre Fähigkeiten unter beweis gestellt:

Judith Grön mit Bricole und Emely; Erwin Wolfsberger mit Eischa; Manuela Schmerker mit Rico; Jürgen Schmerker mit Fleur und Beate Zorn mit Murphy.

Für die Teams (Hund und Hundeführer), die bereits im Jahr zuvor und am Samstag die Flächenprüfung erfolgreich abgelegt haben und sich bei der Suche in Trümmern als geeignet erwiesen haben, fand am Sonntag die Prüfung für die Trümmersuche in Messel statt.

Hier müssen die Hunde in einem 1000 bis 1500 qm großen Trümmergelände innerhalb von jeweils 10 Minuten bis zu drei Versteckpersonen durch Verbellen anzeigen. Diese werden dann vom Hundeführer in Anwesenheit des Hundes ebenfalls wieder sanitätsmäßig versorgt.

Hier sind zu nennen:

Erwin Wolfsberger mit Eischa; Manuela Schmerker mit Rico und Beate Zorn mit Murphy.

Um dieses Ziel zu erreichen opfern die Hundeführer, die ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausüben, sowohl der geprüften, als auch der noch in Ausbildung befindlichen Hunde, den überwiegenden Teil ihrer Freizeit und nehmen Entfernungen bis zu 100 km zu den Übungsplätzen in Kauf. Diesen Einsatz zeigen sie, um der Allgemeinheit ihre Hilfe unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Zusätzlich zur Hundeausbildung erfordern die Sanitätslehrgänge, die Ausbildung in Kompass- und Kartenkunde, Trümmerkunde, Funkunterweisung, Erste Hilfe am Hund und Kynologie einen erheblichen Zeitaufwand des Hundeführers.

Die Kosten für die Einsatzfahrzeuge, Ausbildung, Kleidung und Einsatzausrüstung werden vom DRK und zum Teil auch durch Spenden getragen, dennoch verbleiben für die Hundeführer die nicht unerheblichen Kosten für den Hund ( Anschaffung, Ernährung, Tierarzt u.s.w.) und die Durchführung der Übungen.

Aus diesem Grunde soll dem Deutschen Roten Kreuz und allen ehrenamtlichen Hundeführern an dieser Stelle ein Danke für ihren Einsatz  ausgesprochen werden.

10 Jahre Rettungshundestaffel vom 24.- 25. Mai 2003